1982 Alternatives Fernsehprogramm

Roland Andre ("Roli")

Michael Eberle ("Mike")

Kurt Schlaf ("Penner")

Claus Drexler ("Strabsi")

Volker Bergmeister ("Shorty")

1982 Wir in Bayern

Roland Andre ("Roli")

Claus Drexler ("Strabsi")

Volker Bergmeister ("Shorty")

Gaby Hobmeier

Michael Eberle ("Mike")

Susi Mrosczok

Kurt Schlaf ("Penner")

Und dann unser erster wichtiger Auswärtsauftritt: Die Bühne im Wirtshaus Rottenfußer in Kleinberghofen.
Wirtshaus und Bühne ein Geheimtipp im Dachauer Hinterland, betrieben vom Well-Bertl, einem Bruder der Well-Brüder. Gefahren hat uns damals zu den Auswärtsauftritten häufig der Engelhardt Bernhard, der Bruder unseres späteren Lieblingsgegners Rudi Engelhardt, mit seinem roten Schreiner-Bus. Zwei von uns saßen vorn, der Rest auf dem Boden des Transporters zwischen Requisiten verteilt.
Bernhard fuhr auch die Kurven wie Geraden, so dass wir immer recht schnell am Ziel waren. Statt Sicherheitsgurten gab es Beruhigungszigaretten. Der Auftritt war ein riesen Erfolg im vollbesetzten Rottenfußersaal. Das Publikum jubelte. Einzig die Well-Brüder, die indirekt angekündigt waren, kamen leider nicht. Wenn die uns gesehen hätten, was hätte aus uns werden können. Aber so ging es uns oft in unserer Karriere.
Der Rottenfußer wurde in den nächsten Jahren oft Ziel sonntagnachmittäglicher Radtouren, des guten Essens und vor allem des Maier-Dunklen wegen. Vielpromillig radelten wir dann am Abend wieder heim. Aber das nur nebenbei. Die SZ-Kritik, die erste SZ-Kritik unserer Karriere, schrieb im übrigen Christiane Sadlo, die später als Romanautorin unter ihrem Pseudonym Inga Lindström sehr berühmt werden sollte und deren Romane das ZDF seit 2004 verfilmt.

1983 Herbstzeitlos

Roland Andre ("Roli")

Claus Drexler ("Strabsi")

Volker Bergmeister ("Shorty")

Gaby Hobmeier

Michael Eberle ("Mike")

Susi Mrosczok

Kurt Schlaf ("Penner")

Der erste München-Auftritt in der Stadtbibliothek am Hart. Danach fuhren wir ins Hinterhof-Theater, wo Tschiersch/Fischer Premiere hatten mit ihrem Programm „Mit Gewalt komisch“.
Hinter uns saßen Jockel Tschiersch und Otti Fischer zusammen mit Ulli Bundschuh (später langjährige Mitarbeiterin beim Scheibenwischer) und Bruno Jonas, der sich heftig für seinen Einstieg bei der Münchner Lach- und Schießgesellschaft rechtfertigen musste.

Wir blieben unerkannt.

Ablauf Hallertauer Oktober

Beim Hallertauer Oktober waren wir zwei Mal, 1984 und 1985. 1984 mit einem Doppelauftritt.
Das war in beiden Jahren eine wunderbare Atmosphäre in Mainburg.
Der ganze Ort schien auf den Beinen zu sein. Und alle bestgelaunt.
Die Auftritte liefen hervorragend, wir wurden begeistert aufgenommen.
Den Absacker 1985 tranken wir im gleichen Raum, in dem auch Georg Ringsgwandl alias Dr. Muschnik seine Absacker trank.

Wir blieben unerkannt.

(Unser Respekt war auch riesengroß vor dem damals noch nicht allzu bekannten, von uns jedoch hoch verehrten Kollegen.)

1984 I bin a Pfaffenhofener

Roland Andre ("Roli")

Claus Drexler ("Strabsi")

Volker Bergmeister ("Shorty")

Kurt Schlaf ("Penner")

Susi Mrosczok

Michael Eberle ("Mike")

Die Stachelbären beim Schlussapplaus. Bei Roli und Shorty gut sichtbar, das Lämpchen auf der Stirn, das bei jedem Stadtrat anging, als ihm in der Szene vom „Loch“ ein „Licht aufging“.

Im Zuge unserer zunehmend lokalpolitischen Wichtigkeit, nahmen wir auch an lokalen Ereignissen teil, wie 1984 am Volksfestumzug,
wo wir uns komödiantisch an der von Urbanus-Brauereibesitzer Sebastian Urban initiierten Trabrennbahn und dem „Trabschiebverein“ abarbeiteten.

Schon im ersten Programm war die Trabrennbahn ein Thema. In dem Lied:
Oh Heiliger St. Cannabis auf die Melodie von Oh Heiliger St. Kastulus und unsere Liabe Frau

machten wir uns über den kriminalistischen Spürsinn der Drogenfahnder lustig, die in PK-Anzeigen „Maria hat geholfen“ eine verschlüsselte Ankündigung für das Eintreffen von Drogen vermuteten.
Drogenrazzien beim Dipf, in unserer Wohnzimmerdisco in der Weihererstraße, waren die Folge und wir kritisierten die Ungleichbehandlung von Alkohol und Cannabis aus wirtschaftlichen Gründen.

1984 Veni, vidi, teeri

"Veni, vidi, teeri!"

1985 O'zapft is.

Roland Andre ("Roli")

Michael Eberle ("Mike")

Maxi Focke

Claus Drexler ("Strabsi")

Volker Bergmeister ("Shorty")

Das Maklerlied nach einer Melodie vom geliebten Kraud’n Sepp.

Zweite von links mit Lederhose, Maxi Focke, eine langjährige Freundin der Stachelbären, die in diesem Programm mitspielte und uns auch noch einmal bei einem späteren Programm kurzfristig aushalf.

1987 alles CSUcchini

Roland Andre ("Roli")

Michael Eberle ("Mike")

Brigitte Moser

Claus Drexler ("Strabsi")

Volker Bergmeister ("Shorty")

Thomas Lechleuthner

„Alles CSUcchini“: Das erste Programm, das wir professionell angingen.

Wir waren für den Scharfrichterbeil 1987 nominiert. Stolz und mit breiter Brust fuhren wir nach Passau. 15 Minuten-Kurzauftritt, alle waren dabei. Wir konnten nicht zeigen, was wir können. Die Kritik war gnadenlos.

Im Frühjahr 1988 spielten wir in München im Gabelsberger 50, der früheren Heimstätte des Hinterhoftheaters, das in die Sudetendeutsche Straße umgezogen war. Die Pressekritiken in AZ und SZ waren sehr gut, wir spielten mehrere Wochen. Nicht jeder Auftritt war voll. Eine Erfahrung, die wir mit uns und mit anderen Kolleginnen und Kollegen all die Jahre in München teilten.

Höhepunkte: Die Quizze „Gauschau“ von Roli und...

...„Heimat `86" von Showmaster Shorty!

Szene „Goethe“: Thema Politiker und Korruption im Stile einer Theaterszene, frei nach Goethes Faust in Schüttelreimen.

„Heute am Bauzaun“: Im Stile der Bayern1-Fußballsendung „Heute im Stadion“ Reportage vom Reizgaseinsatz in Wackersdorf.

1988 550 Jahre

1989 Nach Irgendwo und Überall

1991 Bonn-a Notte

1994 Bis zum Abwinken

1996 Mauszeit

1998 Urbi et Obi

2003 Hartz ist Trumpf

2007 Hotel Europa

Kultursommer 2020, Pfaffenhofener Kurier v. 24.06.2020 (Autor: Hans Steininger)